Leuchtpunkte auf Luthers Weg

Kloster Helfta, in 06294 Eisleben/OT Helfta

Kloster Helfta, in 06294 Eisleben/OT Helfta

Kloster Helfta, in 06294 Eisleben/OT Helfta

Das Kloster Helfta (eigentlich: Kloster Sankt Marien zu Helfta) ist ein Zisterzienserinnen-Kloster im Ortsteil Helfta der Lutherstadt Eisleben in Sachsen-Anhalt. Es ist selbstständiges Priorat des Zisterzienserordens. Im 13. Jahrhundert war das Kloster Helfta (Helpede) unter der Äbtissin Gertrud von Hackeborn (1232–1291) das Zentrum der deutschen Frauenmystik und galt durch die Mystikerinnen und Theologinnen Mechthild von Magdeburg (um 1207–1284/92), Gertrud von Helfta (1256–1301/02) und Mechthild von Hackeborn (1241–1298/9), eine leibliche Schwester der Äbtissin Gertrud, als Perle und Krone der deutschen Frauenklöster.

Nach 1945 wurde das Kloster von der DDR als Volkseigenes Gut für Lagerzwecke genützt und verfiel. Seine 1988 geplante Sprengung wurde durch eine mehrere Eingaben des Kunstlehrers Joachim Herrmann verhindert. Nach der Wende 1991 betrieb ein Verein die Revitalisierung bis zur Wiedereröffnung 1999. Heute ist das Kloster auch ein Bildungszentrum und eine Station an der Straße der Romanik.

FOTOALBUM HELFTA